In unseren Projekten ist der lokale Bezug von zentraler Bedeutung. Er verleiht der Gestaltung Identität, Authentizität und Seele.
Im Rahmen unseres Projekts in Locarno, das wir in Zusammenarbeit mit 3G Architetti realisieren, haben wir gemeinsam mit der Baukommission eine Exkursion ins Maggiatal organisiert. Dort haben wir den letzten noch aktiven Marmorsteinbruch der Schweiz besucht, in dem Cristallina-Marmor abgebaut wird.
Seit der Eröffnung im Jahr 1946 wird der Cristallina-Marmor im Steinbruch von Peccia — am Fuss der Punta della Rossa — abgebaut. Im Laufe der Jahre wurden dort 14 verschiedene Farbnuancen entdeckt.
In der Scuola di Scultura haben wir anschliessend einen Einblick in die verschiedenen Techniken der Steinbearbeitung erhalten.
Wir danken Cesare Maurino von Cristallina SA und Almute Grossmann-Naef von der Scuola di Scultura herzlich für diesen interessanten, inspirierenden und lehrreichen Tag.
Wir freuen uns darauf, dieses lokale Material in seiner ganzen Vielseitigkeit auf zeitgemässe, gezielte und zurückhaltende Weise in die Planung des Innenausbaus des neuen Hauptsitzes der Raiffeisenbank Locarno zu integrieren.